Wohnen und Leben 2010

Deutsche mit Durchschnittseinkommen lehnen Schwarzarbeit ab

65 Prozent der Deutschen mit Durchschnittseinkommen halten Schwarzarbeit für kriminell. Über die Hälfte der Besserverdiener sehen diese Art der Beschäftigung dagegen als Kavaliersdelikt an.

Ehrlich währt am längsten – das gilt zumindest für die Deutschen mit durchschnittlichem Einkommen. 65 Prozent der Befragten dieser Gruppe halten Schwarzarbeit für eine kriminelle Handlung.

Besserverdiener: Schwarzarbeit nur Kavaliersdelikt

Für die Mehrheit der Besserverdiener, also Befragte mit einem Nettohaushaltseinkommen von über 4.000 Euro im Monat, ist die Beschäftigung von Schwarzarbeitern dagegen eher eine Lappalie. 51 Prozent sehen darin nichts weiter als ein Kavaliersdelikt.

Bei den Befragten mit geringem Einkommen ist die Sicht auf dieses Thema ähnlich locker: 56 Prozent der Geringverdiener mit einem Haushaltsnettoeinkommen von monatlich unter 1.000 Euro empfinden Schwarzarbeit als Kavaliersdelikt.

Für Beamte ist der Betrug am Finanzamt am wenigsten tragbar: 88 Prozent der Staatsdiener halten Schwarzarbeit für kriminell.

Für die repräsentative Studie "Wohnen und Leben 2010" wurden im Januar 2010 im Auftrag von immowelt.de 1.029 Personen durch das Marktforschungsinstitut Innofact befragt.

Die Ergebnisse der Studie wurden erstmals am 18. Mai 2010 veröffentlicht.

Grafiken zum Artikel Persönliche Einstellung zur Schwarzarbeit stehen hier zum Download bereit.

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Barbara Schmid
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