immowelt.de vom 15.11.2016

Studien

Von Bewegungsmelder bis Wachhund – so schützen sich die Deutschen vor Einbrechern

Kostengünstige Maßnahmen stehen hoch im Kurs / Jeder 5. Deutsche setzt beim Kampf gegen Einbrecher auf einen Hund, wie eine repräsentative Studie von immowelt.de zeigt / Trotz steigender Fälle: 22 Prozent der Mieter verzichten komplett auf Präventionsmaßnahmen, Eigentümer sind vorsichtiger

Nürnberg, 15. November 2016. Alle 3 Minuten wurde im vergangenen Jahr in Deutschland eingebrochen. Immerhin 37 Prozent der Deutschen kennen einen Fall in der Nachbarschaft oder im Bekanntenkreis, 6 Prozent wurden selbst bereits Opfer. Das zeigt eine aktuelle Studie von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale. Mit den Zahlen steigt die Angst. Günstige und kleine Maßnahmen stehen hoch im Kurs, um sich zu schützen. Einen kostenlosen Trick nutzt die Hälfte der Befragten: Sie verzichten beispielsweise auf Urlaubsfotos auf Facebook, um potentielle Täter gar nicht erst auf eine heiße Fährte zu stoßen. Jeder 4. Befragte täuscht mithilfe von Zeitschaltuhren und Bewegungsmeldern seine Anwesenheit vor.

Sollten Ganoven es dann doch versuchen, würden sie bei 37 Prozent der Befragten an besonderen Sicherheitsschlössern scheitern – oder an geschlossenen Rollläden, die 34 Prozent der Deutschen abends immer herunterlassen. Sehr beliebt ist auch vier- und zweibeiniger Einbruchsschutz: Jeder 5. Deutsche hofft, dass der eigene Hund ungebetene Besucher im Fall des Falles abschreckt und jeder 3. setzt auf aufmerksame Nachbarn, die Alarm schlagen sollen.

Mieter sind sorgloser als Eigentümer

Obwohl es Einbrecher meist auf persönliche Wertsachen wie Computer, Schmuck und Bargeld abgesehen haben, greifen Mieter eher selten zu präventiven Maßnahmen: 22 Prozent schützen sich gar nicht. Bei Haus- und Wohnungseigentümern liegt die Quote der Sorglosen mit 9 Prozent deutlich niedriger. Mit sinkendem Einkommen nimmt wohl auch Angst vor den Langfingern ab, jeder 4. Geringverdiener verzichtet komplett auf Einbruchschutz.

Für die von immowelt.de beauftragte, repräsentative Studie „Wohnen und Leben 2016“ wurden im Februar 2016 deutschlandweit 1.000 Personen befragt.

Die Ergebnisse im Überblick:

Wurde bei Ihnen schon mal eingebrochen?


Wie schützen Sie sich vor Einbrechern?


Ausführliche Ergebnisgrafiken stehen hier zum Download bereit.

Auf bauen.de, unserem Fachportal für Bauherren, Eigenheimbesitzer und Renovierer, bekommen Sie weitere Tipps zum Einbruchschutz.

Pressekontakt


Barbara Schmid
Head of Corporate Communications
E-Mail: presse@immowelt.de
Tel.: +49 911 520 25-808



Jan-Carl Mehles
Team Leader Corporate Communications
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